Seminarangebot

Wir arbeiten im Rahmen verschiedener interkultureller Begegnungsformen:

Deutsch-französische Austauschprojekte

In enger Zusammenarbeit mit unserem institutionellen Partner INFA und unterstützt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk führen wir bi- und trilaterale Jugendseminare durch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelangen über unsere Kontakte zu Berufsbildungswerken, Betrieben, Berufsschulen, Jugendhäusern etc. zu uns. Für deutsch-französische Gruppenaustauschprojekte mit Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf aus der Region Ile-de-France erhält das IKAB-Bildungswerk eine zusätzliche Förderung von der Region Ile-de-France.

Auf eine erste sechstägige Begegnung der Jugendlichen in Bonn folgt in der Regel ein halbes Jahr später eine zweite in Frankreich und gegebenenfalls eine weitere im Drittland. Die Verantwortung für Organisation und Pädagogik liegt entsprechend beim IKAB-Bildungswerk, INFA Europe oder dem Träger des dritten Partnerlandes.

Zweimal jährlich, abwechselnd in Deutschland und Frankreich, finden Kooperationssitzungen mit den Vertretern dieser Institutionen statt. Neben Information und Reflexion über die pädagogische Praxis dienen sie der Programmplanung und Partnerbörse. Zur Vorbereitung der einzelnen Seminare und Feinabstimmung des Teilnehmerprofils und der Ziele werden ausführliche Gespräche mit den beteiligten Gruppenleitern geführt.

Zur Weiterbildung unserer Partner bieten wir einmal jährlich eine Fortbildung an, die der Sensibilisierung für übergreifende pädagogische Fragen im interkulturellen Kontext dient.

Interessenten an einem deutsch-französischen Austausch können sich gern näher bei uns informieren.

Deutsch-französisches Training zum Erwerb überfachlicher Kompetenzen

Unsere deutsch-französischen Seminare mit Jugendlichen in Programmen zur beruflichen Orientierung sowie in der überbetrieblichen Ausbildung bilden einen sehr guten Rahmen zur systematischen Kompetenzförderung, so dass wir in den vergangenen Jahren ein Trainingskonzept entwickelt haben, in dem die Teilnehmenden und Gruppenverantwortlichen den Lernprozess systematisch evaluieren. Durch die integrative Einbettung der Seminare in die Alltagsarbeit unserer deutsch-französischen Partner werden nachhaltige Wirkungen im Bezug auf die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit erzielt.

Europäische multilaterale Jugendbegegnungen

Im Rahmen des EU-Programms JUGEND IN AKTION (vormals JUGEND) bieten wir achttägige Seminarprojekte an, bei denen Jugendliche aus Deutschland und mindestens drei weiteren durch das Programm geförderten Nationen zusammenkommen. Die Begegnung ist in der Regel einmalig und findet mit der Woche in Bonn ihren Abschluß.

Die Antragstellung bei JUGEND für Europa - Deutsche Agentur für das EU-Programm JUGEND IN AKTION samt finanzieller Abwicklung, Durchführung und Organisation liegt allein in unseren Händen. So können sich die beteiligten Partner ganz auf die inhaltliche Seite konzentrieren. Zur Abstimmung der gemeinsamen Ziele mit unserer pädagogischen Studienleitung findet einige Wochen vor der eigentlichen Begegnung ein Vorbereitungstreffen am Tagungsort statt. Anschließend bereiten sich die Gruppenleiter und ihre Jugendlichen jeweils zu Hause auf das Seminar und die anderen Teilnehmer vor. Wir haben Partner in nahezu allen europäischen Staaten und sind stets offen für neue Kooperationen.

Qualifizierungsprogramme für Multiplikatoren in der internationalen Jugendarbeit

Um haupt-, neben- und ehrenamtliche Jugendbetreuer aus allen am EU-Programm JUGEND IN AKTION angeschlossenen Ländern mit dessen Inhalten vertraut zu machen, bieten wir Trainingskurse in deutscher und englischer Sprache an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich theoretisch und praktisch mit Konzepten zum interkulturellen Lernen auseinander, bauen Kontakte zu möglichen Partnern in anderen Ländern auf und werden angeleitet, eigene Projektideen zu entwickeln und umzusetzen. Ein Schwerpunkt unseres Qualifizierungsangebots liegt in der Verdeutlichung des Programmziels, gerade Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf aktiv einzubeziehen.

Die Ausschreibung erfolgt in der Regel über die Nationalagenturen und für deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer über JUGEND für Europa. Interessierte können sich aber auch direkt an IKAB wenden und die jeweiligen Bedingungen erfragen.